
Prinzipiell hatte die vierte Mannschaft des CdP Dieburg bereits nachdem Mitte August gegen den Tabellenletzten Walldorf mit 4:1 gewonnenen Nachholspiel den für Klassenerhalt mindestens erforderlichen Platz 8 schon unter Dach und Fach gebracht. Aber aufgrund der nicht ganz unwahrscheinlichen Möglichkeit, dass der 1. FPC Frankfurt aus der Bundesliga absteigt, bestand zumindest die Gefahr, dass auch der achte Platz nicht sicher für den Klassenerhalt reicht und in diesem Falle eine Relegationsrunde gespielt werden müsste. So schielte man schon samstags auf die Bundesliga-Ergebnisse in Ludwigshafen. Als die Frankfurter ihr vermeintlich einfachstes Spiel des Wochenendes gegen den Tabellenletzten Oppau verloren, sah es nicht besonders gut aus. Alle weiteren Spiele des Samstags wurden ebenfalls verloren und man stand auf dem letztmöglichen Nichtabstiegsplatz.
Mit diesem Wissen im Rücken traten - von links nach rechts - Ulrich Fehrs, Achim Weißbäcker, Patricia Léguiller-Staaf, Klaus Dörig, Günter Romer, Beate Bayerl-Weißbäcker und Reinhard Jörs am Sonntag die Fahrt ins gut eine Stunde entfernte Dauborn an. Positiv hervorgehoben werden muss die Tatsache, dass Günter aufgrund einer ehrenamtlichen Tätigkeit die Möglichkeit hat, einen Elektrobus zu nutzen, mit dem die Mannschaft zu allen Auswärtsspielen fahren konnte. Das sorgte schon auf der Hinfahrt für ein gutes "Teambuilding-Gefühl".
Im ersten Spiel ging es gegen die Ginsheimer Altrheinbouler 1. Der Gegner hatte bis zu diesem Aufeinandertreffen einen Sieg erzielt und benötigte unbedingt am letzten Spieltag zwei weitere Erfolge. Die Triplettes boten ein gemischtes Bild. 3:13 und 13:9 lauteten die Ergebnisse. Leider gingen die ersten beiden Doublettes mit 6:13, bzw. 10:13 verloren. Auch wenn der Gesamtsieg weg war lautete die Order um jeden Spielpunkt zu kämpfen, weil auch dieser am Ende mitentscheidend werden konnte. Günter und Reinhard taten genau das und gewannen in einer wahren Nervenschlacht mit 13:12. Das Gesamtergebnis lautete 3:2 und mit der Stimmung war es nicht zum Besten bestellt, da die Frankfurter in der Bundesliga zwischenzeitlich auf einen Abstiegsplatz gerutscht waren.
Im letzten Saisonspiel spielte der CdP Dieburg gegen den Tabellenzweiten aus Auringen. Die Wiesbadener machten bereits in den Triplettes deutlich, warum sie so weit oben stehen. 0:13 und 7:13 lauteten die Ergebnisse. Dennoch hieß es nochmals, sich voll auf die Doublettes zu konzentrieren. Eines davon ging mit 5:13 verloren. Der Gesamtsieg war somit weg, aber ein 13:9 von Beate und Achim verhieß Hoffnung, dass man sich doch noch vor Disbu Rüsselsheim platzieren könnte, die mit 4:1 gegen Ginsheim gewonnen hatten. Was es dazu brauchte, war ein Sieg im letzten Spiel. Günter und Reinhard schafften diesen mit 13:9. Just in diesem Moment kam die Kunde aus Ludwigshafen, wonach Frankfurt sein letztes - und an diesem Wochenende einziges - Spiel im Bundesliga-Abstiegskrimi gewonnen und die Abstiegsränge wieder verlassen hatte.
Insofern kann man sagen: Unsere vierte Mannschaft hat den Klassenerhalt zwar aus eigener Kraft geschafft, aber doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser. Immerhin. Im letzten Jahr hing der Nichtabstieg an einer besseren Spielpunktedifferenz in Höhe von sieben Pünktchen. In diesem Jahr lag man immerhin einen Gesamtsieg (= Punkt) vor dem ersten Absteiger.
Nicht unwerwähnt sollen die über die Saison aktiven weiteren Mannschaftsmitglieder bleiben. Am letzten Spieltage waren Mannschaftskapitän Ahmed Alsafar, Anouk Haentjens-Bonifer, Uwe Seifert, Hans-Jürgen Krüger, Rainer Düsterhöft und Arrigo Spadari leider verhindert.
